Grausame Geschichte: Das Tuol Sleng Museum in Phom Penh

Grausame Geschichte: Das Tuol Sleng Museum in Phom Penh

Letzter Eintrag: Von Laos nach Kambodscha (SOA 71)

Heute geht es um einiges besser. Die nette Dame an der Rezeption besorgt mir das Visa für Vietnam bis morgen und am morgigen Abend nehme ich den Nachtbus nach Siem Reap. Wie ein Visa wird organisiert. Ja, das geht. Und zwar zum gleichen Preis. Riecht nach Korruption aber wen interessiert das? Heute geht es gemächlich durch die Stadt und ich versuche wieder zu 100 % fit zu werden. Auf alle Fälle ist Phnom Penh voll von Street Food Ständen. Kann also nur besser werden.

Sightseeing in Phnom Penh

Meine Sightseeing Tour in der Hauptstadt von Kambodscha begann heute morgen. Ich fühlte mich nach meiner schlimmen Magenverstimmung zwar noch etwas erschlagen was mich jedoch nicht an einem gemütlichen und langen Spaziergang durch die Stadt hinderte. Für mich immer noch der beste Weg eine Stadt kennenzulernen. Einfach loslaufen, auch mal in die kleinen Gassen, das Leben und die Menschen beobachten. Zuerst kam ich an das Unabhängigkeitsdenkmal welches in einem schön angelegten Park liegt. Die Stadt selbst hat nur wenige hohe Gebäude und viele Gebäude sind noch alte Kolonialbauten was der Stadt einen eigenen Charme verleiht. Der Verkehr ist jedoch, wie in so vielen asiatischen Städten, sehr chaotisch. Jedoch für mich wirklich nichts Besonderes mehr.

Das Tuol Sleng Museum

Nach 2 Stunden in den Straßen kam ich zum Tuol Sleng Museum. Die ehemalige Schule wurde nach der Machtübernahme der Roten Khmer zu einem Folterlager umfunktioniert. Auch hier werden einem die schrecklichen Taten unzensiert vor Augen geführt. Ein weiteres trauriges und erschreckendes Beispiel wie eiskalt Pol Pot mit seinen angeblichen „Feinden“ umging. Die meisten der hier Gefolterten, welche diese schlimme Folter überlebten, wurden schließlich zu den Killing Fields gebracht und dort ermordet. Als Phnom Penh befreit wurde fand man lediglich 7 Überlebende.

Der restliche Tag war eher unspektakulär. Ich verbrachte ihn nämlich völlig kaputt im Bett. Immerhin schaffte ich es etwas Klebereis mit Banane zu essen.

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