Tempel, Tempel und Tempel (SOA 43)

Tempel, Tempel und Tempel (SOA 43)

Letzter Eintrag: Bagan – Licht und Schatten (SOA 42)

Nach einem wirklich kargen Frühstück (2 Scheiben Toast mit Spiegelei und Pulverkaffee) holten wir uns die am gestrigen Abend reservierten Fahrräder ab. Die besten Drahtesel die wir bisher hatten.
Die Tempelebene von Bagan mit dem Rad zu erkunden war klar die beste Möglichkeit. Die Temperaturen hier sind wieder deutlich höher als noch am Inle See, somit tut der Fahrtwind richtig gut. In Nyaung U ging es zuerst zur Swe-zi-gon Paya mit der riesigen vergoldeten Stupa, welche uns im morgendlichen Sonnenschein ihre volle Pracht präsentierte.

Über eine ruhige befestigte Straße ging es in Richtung Alt-Bagan zu einigen Tempeln welche wir gestern noch nicht besichtigt hatten. Immer wieder fanden wir Tempel an denen kein Tourist zu finden war und auf die man im besten Fall auch noch klettern konnte. Durch schmale Gänge ging es meist auf kleinen Treppen nach oben. Bei den größeren Tempeln bot sich uns stets eine herrliche Aussicht auf die komplette Ebene.

Mittags gab es im Schatten eine Portion Shan khauk-swe Nudeln. Ein typisch birmesisches Gericht welches an kleinen fahrenden Küchen zubereitet wird. Ein abgelegener Pfad führte uns zum Ufer des Irrawaddy wo wir im Schatten eines riesigen Baumes ein kleines Nickerchen machten.

Am Nachmittag ging es zwischen Alt- und Neu-Bagan von Tempel zu Tempel. Die Namen habe ich ehrlich gesagt nicht mehr im Kopf. Es waren alle Größen und Formen von Tempeln vertreten. Stets mit einem sitzenden Buddha im Inneren. In einigen war das Fotografieren nicht erlaubt da man an den Wänden noch die Malereien aus dem 11 Jahrhundert erkennen konnte. Bei all den Tempeln bot sich uns wieder und wieder das gleiche Schauspiel. Leute versuchten uns mal mehr, mal weniger aufdringlich, ihre Töpfe, Tassen und vor allem ihre Bilder zu verkaufen. Mit der Zeit eine wirklich nervige Angelegenheit zumal es sich stets um das selbe Zeug handelte. Nur selten fand man wirkliche Künstler, welche ihre Unikate an den Mann bringen wollten.

1 Stunde vor Sonnenuntergang orientierten wir uns wieder in Richtung Nyaung U und fanden auf dem Weg einen großen Tempel welcher auf seiner Spitze einen wunderbaren Ausblick auf den Sonnenuntergang vor der ganzen Bagan Ebene bot. Die Reiseveranstalter wussten das wohl auch und auf der unteren Ebene des Tempels wurde es ziemlich voll. Da wir uns aber die Mühe gemacht hatten bis ganz nach oben durch einen wirklich schmalen Gang zu steigen, standen wir mit gerade einmal 5 Leuten am höchsten Punkt und genossen den Sonnenuntergang. Ich ersparte mir das fotografieren um den Moment und die Ruhe vor dieser Traumkulisse in vollen Zügen genießen zu können.

Nächster Eintrag: Der letzte Tag in Bagan (SOA 44)

Print Friendly, PDF & Email
Kategorie BLOG, REISEN

Nach einem langen Trip durch Asien begann ich in 2014 diesen Blog zu schreiben. Ich liebe das asiatische Essen und reise immer noch regelmäßig durch Asien. Auf diesem Blog teile ich meine Erfahrungen, Bilder und meine eigenen Rezepte mit Euch.

2 Kommentare

  1. Pingback: Last day in Bagan (SEA 44) | Love.Food.Asia.

  2. Pingback: Bagan – Licht und Schatten | Love.Food.Asia.

Kommentar verfassen